Ibiza im Oktober – Sonne, Wellen & kleine Wunder!

Manchmal braucht es gar nicht viel: ein grauer Herbstmorgen, ein gepackter Koffer und die Aussicht auf ein paar warme Tage, um die Stimmung schlagartig zu heben. Genau so begann unsere Reise nach Ibiza – und wurde schnell zu einer Mischung aus Entspannung, Entdeckerlust und Momenten, die man einfach festhalten möchte.

16.10. – Der trübe Auftakt, der schon nach Urlaub roch

Der Tag startete im typisch deutschen Herbstgrau. Perfektes Fluchtwetter.
Wir fuhren nach München, denn unser Flug am nächsten Morgen ging zu einer Uhrzeit, für die man normalerweise nicht freiwillig aufsteht. Darum: Übernachtung in Hallbergmoos im Runas Hotel – inklusive Parkplatz und Flughafentransfer. Praktisch, ruhig, unkompliziert.
Ein Tag zum Runterfahren und um innerlich auf „Urlaub“ umzuschalten.

17.10. – Früher Start, ruhiger Flug & ein Hotel, das direkt Herzpunkte sammelt

5 Uhr, Wecker. Aua.
Aber hey – es ging nach Ibiza.

Check-in und Gepäckabgabe liefen erstaunlich stressfrei, und weil der Flug nicht ausgebucht war, gab’s sogar einen Fensterplatz als Bonus.
Nach gut zwei Stunden landeten wir auf Ibiza — warm, lebendig, ein bisschen chaotisch, aber auf die beste Art.

Der Transfer zum Hotel Abrat in Sant Antoni de Portmany dauerte etwa 45 Minuten.
Und direkt beim ersten Eindruck: Volltreffer.
Freundliches Personal, eine gepflegte Anlage mit Pool, Liegewiese und Rooftop-Bar, moderne Zimmer mit Regendusche und allem, was man braucht. Einziger Minuspunkt: die Matratzen waren eher Team „Hängematte“.

Draußen gab’s ein Gewitter, also packten wir aus, kauften Trinkwasser ein und ließen den Abend bei einem sehr guten Buffet und einem Sangria über den Dächern von Sant Antoni ausklingen.
Urlaub offiziell eröffnet.

18.10. – Frühstück, Stadtbummel & ein Realitätscheck

Ausschlafen gehört im Urlaub zur Grundausstattung. Danach wartete ein beeindruckendes Frühstücksbuffet – inklusive glutenfreier Optionen.

Beim Stadtbummel durch Sant Antoni gab’s Ibiza in allen Facetten:
Sonne, Regen, Meer… und leider auch Müll. Am Café del Mar sah man unter der Holzkonstruktion der Terrasse Berge von Flaschen, Dosen und Verpackungen. Ein Anblick, der zeigt, wie wertvoll unser deutsches Pfandsystem ist.

kein schöner Anblick

An den Stränden hingen Banner, die auf Proteste gegen Kürzungen im Gesundheitswesen hinwiesen. Ein Thema, das man aus Deutschland ebenfalls kennt.

Fun Fact:
Ibiza hat ca. 155.000 Einwohner, aber jährlich rund 3 Millionen Besucher.
Kein Wunder, dass hier extreme Kontraste sichtbar werden: Baustellen und renovierungsbedürftige Häuser auf der einen Seite – Yachten und Surfunterricht für Kids auf der anderen.

Abends ging’s noch einmal auf die Rooftop-Bar.
Sonnenuntergang + Sangria = Fertig ist der perfekte Tagesabschluss.

Sonnenuntergang auf der Rooftop Bar

19.10. – Fiat Panda, Hippy Vibes & ein Tag zum Treibenlassen

Am Morgen übernahmen wir den Mietwagen – einen Fiat Panda, klein, zuverlässig und ideal für die Insel.

Erster Stopp: Hippy Market Las Dalias.
Farben, Düfte, Stoffe, Schmuck, Musik – und natürlich ein paar Sommerteile, die mit mussten.
Mein neues Lieblingsshirt: direkt eingetütet.

Weiter ging’s nach Santa Eulària des Riu: Promenade, Eis, Meerbrise.
Danach ein kurzer Abstecher nach Sant Joan, wo der kleine Markt schon am Abbauen war.

Zurück am Hotel erkundeten wir die Gegend noch ein wenig zu Fuß.
Ein ruhiger, schöner Tag.

20.10. – Dalt Vila, Windböen & Flamingos, die sich verstecken wollten

Heute stand Ibiza-Stadt auf dem Programm.
Wir liefen hoch zur Festung Dalt Vila – und wurden oben mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt… und mit so viel Wind, dass man seine Mütze besser festgetackert hätte.

Café in Dalt Vila – so offen und freundlich haben wir die Menschen auf Ibiza erlebt

Am Hafen gab’s eine Erfrischung, danach fuhren wir an den Salinen vorbei.
Flamingos? Im Reiseführer ja. In der Realität: nein.
Aber die Landschaft ist trotzdem sehenswert.

Abends noch ein Spaziergang an der Uferpromenade entlang.
Ibiza kann auch ruhig – und das steht der Insel gut.

21.10. – Stonehenge, Steilklippen & ein Sonnenuntergang zum Niederknien

Heute war ein Highlight-Tag.

Erster Stopp: Time and Space – das „spanische Stonehenge“.
Ein Ort mit einer besonderen Atmosphäre, kraftvoll und still zugleich.

Time and Space

Weiter zur Cala d’Hort, wo die Steilklippen dramatisch ins Meer fallen und die Aussicht einfach nur überwältigend ist.

Dann fuhren wir zur Kirche Santa Maria dels Cubells – weiß, ruhig, schön.

Der Cala Comte lieferte anschließend perfekte Wellenaufnahmen.
Einer dieser Orte, an denen man ewig sitzen könnte.

Zum Abschluss: Es Port d’es Torrent – ein kleiner Strand, ruhig, entspannt und überraschend angenehm.

22.10. – Markt, Essen & Insel-Feeling

Heute ging’s zum großen Hippy Market Punta Arabi – Parkplatz 5 € ohne Zeitlimit. Perfekt!
Bummeln, Schauen, Stöbern ohne Zeitdruck – herrlich. Auch hier wurden wir fündig und ein weißer Fleck an der Wohnzimmerwand ist jetzt mit einem schönen Bild verziert.

nur mittwochs: Hippiemarkt in Punta Arabi

Danach ging’s in die Bar Anita in Sant Carles de Peralta.
Und ganz ehrlich: Das Essen dort ist ein Volltreffer.
Gute Portionen, faire Preise, null Touri-Abzocke – einfach ein ehrlicher Laden mit Charakter.

Den Tipp hatten wir übrigens aus dem Marco Polo – einer der Momente, wo ein Reiseführer tatsächlich mal goldrichtig liegt.

23.10. – Shopping, Tropfsteine, große Wellen & ein letzter Abend zum Genießen

Wir starteten in Santa Gertrudis: süße Läden, entspannte Atmosphäre – ein toller Ort zum Shoppen.

Dann zur Cova de Can Marca, einer Tropfsteinhöhle mit Führung. 15 € pro Person, informativ und eine wunderschöne Aussicht beim Ausgang.

Magie: so grün ist es nur per Kamera zu sehen.

Nächster Stopp: Cala Benirrás – starke Wellen und eine Kulisse, die man nicht vergisst.

In Portinatx hatten zwar viele Geschäfte geschlossen, aber der Strand war schön.
Der Torre de Portinatx ist leider zugemauert – aber ein prima Fotomotiv.

Zurück im Hotel feierten wir den letzten Abend:
Erst Dinner, dann noch einmal Spaziergang zum Café del Mar um den letzten fantastischen Sonnenuntergang festzuhalten.
Ein würdiger Abschluss.

24.10. – Letzte Runde, letzter Sangria (innerlich), Heimflug

Bis zum Transfer schlenderten wir noch einmal durch die Stadt und besorgten ein paar Mitbringsel.
Dann Rückflug um 17 Uhr, Ankunft in Deutschland, ab ins Hotel, und am 25.10. gab’s Frühstück in der Tankstelle, bevor es endgültig nach Hause ging.

Ein Urlaub voller Kontraste, Erlebnisse, Ruhe, Farbe, Wind, Wellen und Momenten, die bleiben.

Fazit – Ibiza im Oktober? Unbedingt.

Ibiza ist viel mehr als Partynächte.
Es ist Natur, Geschichte, gutes Essen, Märkte, Meeresrauschen, Sonnenuntergänge, stille Orte und freundliche Menschen.
Und besonders im Oktober: angenehm leer, angenehm warm, angenehm entspannt.

Der Urlaub begann mit einem Wecker, der eindeutig nicht im Urlaubsmodus war.
Ein paar Stunden später standen wir auf Ibiza und wussten: Der Herbst darf jetzt allein klarkommen.

Es gab Wind, kräftige Wellen, Sangria, Märkte voller Dinge, die man nicht gesucht hat – aber dringend brauchte – und Sonnenuntergänge, die völlig übertrieben schön waren.
Ibiza hat uns nicht gefragt, ob wir bleiben wollen. Es hat einfach geliefert.

Fazit:
Mehr Insel, weniger Alltag.
Würde ich sofort wieder buchen. 😉

Wenn du gerade überlegst, wohin dein nächster Kurztrip gehen soll:
Gib Ibiza eine Chance – vor allem abseits der Hauptsaison.
Und wenn du Tipps brauchst, Fragen hast oder meine Lieblingsorte wissen willst:
Schreib mir! Ich helfe dir super gern weiter.

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